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Das Grundlegendste für deinen Trainingserfolg – deine Entscheidung!

Was hat Erfolg, mit Entscheidungen zu tun und was haben Entscheidungen mit erfolgreichen Sportlern und Zielerreichung zu tun?!

Wir entscheiden uns jeden Tag für etwas, aber auch dagegen. Das heißt wir entscheiden uns gegen einen Zustand, den wir nicht mehr haben wollen wie z.B. nicht mehr “schnauffen“ wenn ich die Stiege hinaufgehe oder vielleicht so etwas wie eine “… keinen Tag länger….“ Entscheidung.

Es gibt aber auch Entscheidungen FÜR etwas. Das kann das Finishen eines Events sein oder ein Wunschgewicht, oder was auch immer. Man spricht hier von den „Weg von“ oder „Hin zu“ Typen. Das ganze passiert entweder ganz bewusst oder auch unbewusst. Wenn wir uns für etwas entscheiden, entscheiden wir uns gleichzeitig aber auch gegen unzählige Möglichkeiten!

Das heißt wir haben jeden Tag die Möglichkeit uns zu entscheiden.

Wir sind die Summe unserer Entscheidungen!

(Søren Kierkegaard)

Da gibt es leichte und da gibt es schwere Entscheidungen. Die leichten sind ja leicht und die schweren? Ob sie wirklich schwer sind? „Vertrauen sie ihrem Bauchgefühl“ hört man immer. Und wenn das nicht so leicht geht, versuchs doch vielleicht einmal mit einer “Stricherl-Liste“ und wenn es dann immer noch nicht klar ist? Dann ist es sowieso egal, für was du dich entscheidest. Also sind die schweren vielleicht dann doch wieder nicht so schwer.

Und was haben jetzt Entscheidungen mit Sport zu tun?

Eines der ausschlaggebendsten Dinge, wenn man sein Ziel erreichen will, ist, sich für ein Ziel mit Leib und Seele zu entscheiden. Dein Erfolg im Training und bei deinen Vorhaben oder deinem Wohlbefinden hängt von einer Sache ab. Wie du dich und ob du dich für etwas entscheidest!

Es gibt Sportler, die übers Jahr trainieren und meinen „es wäre schön wenn …“dann gibt es auch die „schau ma mal Sportler …“Natürlich gibt es auch solche, die sich für ein Event angemeldet haben und sich bewusst für ein persönliches Ziel, eine realistische Zeit, oder eine bestimmte Platzierung entschieden habe! Schlussendlich gibt es dann noch die Sportler, die sich zwar für ein Event angemeldet haben, sich aber nicht bewusst dafür entschieden haben. Nicht zu vergessen die Sportler, die sich für ein unerreichbares Ziel, Event, Leistung oder auch eine Zeit entschieden haben, aber nicht drüber nachgedacht haben, ob sie das wirklich wollen, oder ob dieses Ziel realistisch ist oder nicht und ob sie es auch im Stande sind zu leisten!

Die einzigen wirklich erfolgreichen Athleten sind die, die sich mit all „ihren Sinnen“ und aus ganzem Herzen für ein Ziel entschieden haben.

Nicht Bedingungen bestimmen unser Schicksal, sondern Entscheidungen!

Das sind dann auch genau die Athleten, die alles dafür in Bewegung setzen werden, um dieses Ziel zu erreichen. Auch ich entscheide mich ganz bewusst für oder gegen eine Person die zu mir kommt und meine Unterstützung in Anspruch nehmen will.

Durch gezielte Fragen, kann ich sehr genau herausfinden, wie sehr das Erreichen eines Zieles ihr oder ihm wichtig ist oder sie irgendeinen Umstand nicht mehr haben will! In den meisten Fällen erkenne ich jedoch schon am Funkeln ihrer Augen, ob es ein wirklich erstrebenswertes Ziel ist oder nicht. Ich weiß oft sehr genau, was diese Person für ihr Ziel bereit ist zu geben!

Was heißt das konkret?

Es heißt nicht Tag und Nacht zu trainieren. Natürlich heißt es auch nicht, sich dafür zu geißeln und auf seine Bedürfnisse zu verzichten. Es heißt Dinge zu ändern die zu ändern sind. Und Dinge zu akzeptieren und beizubehalten, die nicht zu ändern sind und die jemand braucht um sich wohl zu fühlen, um Leistung zu bringen. (Was Leistung wirklich ist, wie sie sich zusammensetzt und warum Hobbysportler größere Leistungen bringen als Profisportler, darauf werde ich in einen anderen Artikel eingehen!)

Alle anderen werden in den meisten Fällen scheitern. Warum? Weil sich keiner davon bewusst für sein oder ihr Ziel entschieden hat! Wenn ich mich für etwas bewusst entscheide, werde ich all meine Kraft und alle mir zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um es zu erreichen! Weiters wird sich dein Training auch ganz anders auf dich auswirken und dein Körper es auch viel besser annehmen können. Du wirst auch bereit sein, die Extrameile zu gehen, wenn es hin und wieder sein muss!

Wenn du dich bewusst für ein Ziel mit Leib und Seele verschrieben hast, triff mit dir selbst ein commitment. Schließ mit dir selbst einen Vertrag ab. Gehe dabei mit dir selbst so um, wie wenn du mit jemand anderem den Vertrag aufgesetzt hättest. Triff dein commitment so, dass du jeden Tag etwas für dich machen wirst, das dich deinem Ziel näher bringt. Halte in diesem Vertrag auch konkrete Handlungen fest. Zum Beispiel: Du wirst jeden Tag für die nächsten 2 Wochen vor 8 Uhr einen Apfel essen. Mach das für 2 Wochen und lasse keinen einzigen aus! Falls du einen auslässt, musst du wieder von vorne anfangen! Warum ist das ganze so wichtig? Zum einen willst du doch nicht den Vertrag brechen, oder? Du wirst mit mehr Selbstvertrauen und Motivation herausgehen, weil du feststellst, dass du dich auf dich verlassen kannst.

Du hast es für dich getan! Genauso hast du dein commitment und deinen Vertrag mit dir selbst eingehalten.

Wir vertrauen Menschen, die tun was sie sagen und genau deswegen wirst du mehr Selbstvertrauen erhalten. Ganz einfach weil du getan hast, was du dir vorgenommen und versprochen hast!

Viele meinen, sie müssen immer nur trainieren um noch mehr Erfolg zu haben. Und wenn das nicht mehr reicht, bedienen sie sich oft unerlaubter Mitteln oder glauben, nur mit diesen Mitteln erfolgreich zu werden. Sie bemerken dabei nicht, wie sehr sie sich dabei begrenzen! Da ich auch viel im Ausland unterwegs war und mit Weltklasseathleten zu tun hatte, weiß ich, dass auch diese nur mit Wasser kochen! Nur weil sie Leistungen bringen, die wir uns hier nicht vorstellen können, heißt das noch lange nicht, dass sie sich unerlaubter Mitteln bedienen und vielleicht gedopt sind. Aber allein dieser Gedanke begrenzt uns: „Die anderen haben es besser!“ Jeglicher Vergleich kann uns motivieren, aber auch sehr begrenzen!

Ich höre so oft von Sportlern, dass sie Familie zu Hause haben und deswegen nicht so viel trainieren können! Sie wollen ihre Familie schützen und das ist auch gut so, nur habe ich oft das Gefühl, dass sie mit dieser Situation nicht wirklich glücklich und unzufrieden sind. Zufrieden sind sie hingegen, wenn sie sich vielleicht vorstellen, dass ihre Familie, ihr Beruf und der Sport Teil eines Ganzen sind. Sie haben sich irgendwann einmal für eine Familie, einen Beruf oder auch den Sport entschieden. All diese Dinge können ihnen Energie rauben, aber auch geben. Was von den beiden es ist, entscheidet jeder selbst! Da Leistung aber ganz einfach Energie pro Zeit ist, sind diese Rollen, die sie in den unterschiedlichsten Bereichen darstellen, ganz entscheidend!

Noch etwas, aufgeschobene Entscheidungen rauben auch Energie und schlussendlich Leistung, wie gesagt … Energie pro Zeit! Sie rauben dir Energie, wenn du nicht akzeptieren kannst, dass es so ist wie es ist! Würdest du hingegen die Dinge akzeptieren, oder sogar positiv sehen wie sie nun mal sind, könnte es dir vielleicht sogar Energie geben und dich nicht länger begrenzen. Du allein triffst die freie Entscheidung darüber, zu akzeptieren was ist und zu verändern was du zu verändern vermagst.

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

(Reinhold Niebuhr)

Überprüfe deine Glaubenssätze! Dein Leben ist mehr als nur Sport und Leistung (lass es uns Potential nennen) besteht aus mehr als nur Training!

Schreib einen Gedanken auf, der dich beschäftigt oder von dem du das Gefühl hast er begrenzt dich!

Ich würde jetzt gern ein kleines Gedankenexperiment mit dir machen! Vielleicht helfen dir diese Fragen, eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen. Probiere es einfach aus, es kann ja nix passieren:

· Ist es wirklich wahr, was du da sagst oder denkst? Kannst du wirklich zu 100% sicher sein, dass es wahr ist was du da sagst oder denkst?

(Ist es z.B. wirklich wahr, dass, wenn man Beruf und Familie hat, man keine (großen) Leistungen bringen kann? Wo steht das? Wer sagt das? Ich kenne viele Hobbyathleten, die mehr Leistung bringen als so mancher Profi! Oder Sportler, die als Profiathleten weniger Leistung bringen, als Hobbyathlet!

In einem schweren Rennen hilft auch hin und wieder die Frage: „Wer sagt, dass es in einem Rennen nicht „weh“ tun darf ?

Was bringt es dir, wenn du an diesem Gedanken festhältst und was geht in dir vor, wenn du an diesem Gedanken festhältst?

· Gibt es irgendeinen positiven Grund dafür, dass du an diesem Gedanken festhalten solltest?

· Was wäre, wenn du diesen Gedanken einfach fallen lassen würdest und wie würde es dir dabei gehen?

Und wie wäre es, wenn du dich bewusst dafür entscheiden würdest, dass all deine Lebensbereiche ein großer Teil von dir sind. Die zu dir gehören und diese deine Leistung auch steigern können, wenn du das willst? Die meisten Profisportler sind deswegen so erfolgreich, vor allem langfristig, weil sie genau das Zuhause haben, dass du hast und auch noch sehr dankbar dafür sind!

Entscheidungen zu treffen hat auch mit Selbstbewusstsein zu tun. Was will ich? Darf ich das? Entscheidungen zu treffen bedeutet auch auch zu sich selbst und seinen Bedürfnissen zu stehen. Das will ich und das brauche ich! Du entscheidest, was du darfst! Außer du bist noch nicht erwachsen. Damit lade ich dich nicht auf einen Egotrip ein. Ich lade dich dazu ein, etwas Neues zu wagen und auszuprobieren, um deinem persönlichen Erfolg, wie der auch immer aussehen mag, etwas näher zu kommen. Um Neues zu erleben, muss man Neues wagen! Wenn du aufgrund deiner Familiensituation so eingespannt bist, dass du scheinbar keine Zeit dafür hast, frage ich dich: Lebst du deinen Kindern genau das vor, was du dir auch für ihr Leben wünschst?

Einmal angenommen, nur angenommen, all die Dinge wie Unmengen an Zeit, Training, Selbstgeißelung, oder was weiß ich noch alles, brauchst du nicht um deinem Zielen etwas näher zu kommen! Was wenn es ganz andere Dinge sind, die dich ganz entspannt und behutsam dein Wohlbefinden, deine Leichtigkeit oder was auch immer du willst, erreichen lassen?

Ich rate dir, triff Entscheidungen, die du wirklich nur für dich selbst triffst! Nicht für deine Trainings- oder Vereinskollegen, Arbeitskollegen oder Verwandten/Bekannten, oder um Leute zu beeindrucken die du im Grunde sowieso nicht magst oder die dir egal sind. Egal ob diese Entscheidungen deinen Sport, dein Training, deine Ernährung usw. betreffen, du wirst das tun, was sich für dich richtig anfühlt und auch dazu stehen. Du wirst dich so ernähren, dass es dir gut tut. Genauso wirst du so trainieren, wie es dir gut tut und wenn du nicht weißt wie, dann hol dir eine externe Referenz. Jemanden der dich bei deinem Vorhaben unterstützt. Sei es ein Berater, ein Trainer oder einen Mentor. Du wirst sagen: Das passt zu mir und das nicht. Du wirst dir dabei auch noch die richtige Sportart aussuchen, oder vielleicht ein Bild malen oder ein Buch schreiben … was auch immer dir Freude bereitet.

Wahrscheinlich wirst du etwas finden, dass dich zum Lachen bringt und sich im Grunde deines Herzens gut für dich anfühlt. Falls du noch nichts gefunden hast oder keine Ahnung hast, was es sein könnte, macht das auch nichts. Mach dir keinen Druck deswegen. Das ist völlig normal! Entscheide dich dafür, Dinge auszuprobieren oder mach es einfach so wie ich: Geh nach dem Ausschlussprinzip vor! Wenn du etwas ausprobiert hast und es gefällt dir nicht, mach was anderes. Wer sagt, dass man immer beim Gleichen bleiben muss? Mach Erfahrungen! Such dir etwas, das zu dir und deiner Persönlichkeit passt! Falls Sport im Grunde nichts ist für dich ist magst du dich vielleicht eher kreativ ausdrücken. Auch das ist eine Möglichkeit.

Nur weil man einen Ironman oder einen Marathon absolviert, ist man kein besserer Mensch!

Obwohl mein Metier und meine Expertise im Sport zu finden ist, sind die Grundzutaten für Erfolg in allen Bereichen immer dieselben. Und die erste ist: triff eine Entscheidung!

Ja, Sport und Erfolg können den Selbstwert und das Selbstvertrauen stärken, jedoch innere Leere und Unsicherheit damit zu kompensieren, das macht langfristig nicht erfolgreich, aber ein Abenteuer in Form von Sport und Bewegung kann dir auch in anderen Lebensbereichen sehr hilfreich sein!

Ein höherer Selbstwert wird dir auch dabei helfen, in einem Wettkampf (falls du sowas vorhast) die richtigen Entscheidungen zu treffen oder deine Kreativität in anderen Bereichen noch weiter fördern. Du wirst selbstbewusster agieren und wirst die anderen und dich nicht mehr so schnell aus deinem Konzept bringen lassen. Du wirst dich auf dich und deine Stärken verlassen können und das auch tun. Wenn du wirklich erfolgreich im Sport oder auch sonst wo werden willst, blick hinter die Kulissen – es wird sich für DICH lohnen!

Bevor wir uns etwas über deine Physiologie und sehr hilfreiche Trainingsparameter und -tools ansehen, werden wir uns Schritt für Schritt deinem Saisonhöhepunkt oder Jahreshighlight nähern und ich werde dir beim nächsten Mal erklären, warum Ziele sinnlos sind!

Also bis zum nächsten Mal – und vielleicht triffst du ja bis dahin eine Entscheidung für dich!

Mach es einfachwewewewe

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Ziele sind sinnlos!

Ziele sind sinnlos? Wann Ziele sinnlos sind und was wir tun können um sie trotzdem zu erreichen! Wenn du nicht weißt warum du es erreichen willst! Weißt du es nicht, ist jedes Ziel zwecklos! Ein Raucher wird nur zu rauchen aufhören, wenn er weiß warum und nicht nur des nicht mehr Rauchens willen! Größeres Wohlbefinden, mehr „Luft“,… Für mich ist das WARUM bei einem Ziel wichtiger, als das Ziel selbst. Handlungen, die zum Erreichen eines Ziels notwendig sind, gehen viel leichter von der Hand, wenn fu weißt, wofür fu etwas machst.

Für eine alleinerziehende Mutter kann die Versorgung ihrer Kinder ein WARUM sein, sich täglich in ihrer Arbeit anzustrengen. Was glaubst du WARUM ein Christoph Strasser für einen wohltätigen Zweck bei seiner Durchquerung von Amerika sammelt. Es ist sein WARUM! Dieses WARUM steht über ihm! Wenn es in einem Ultracyclingrennen zu Tiefen kommt – und glaub mir, solche kommen bei jedem – rettet einen dieses WARUM und ein gutes Team, über diese Tiefpunkte hinweg.

„Wer ein WARUM zum Leben hat, erträgt fast jedes WIE.“ (F. N.)

Wie bei Christoph ist es wichtig, dass Dein WARUM über dir steht! Ein WARUM können Menschen sein, die du sehr gern hast, ein Traum oder deine eigene Vision. Schlussendlich geht es immer um ein positives Gefühl, das von uns erreicht werden will. Ein WARUM ist immer eine Emotion! Sei es Anerkennung, Geborgenheit, Freude … Ein Ziel kann nur ein Ziel sein, wenn du weißt wofür du es erreichen willst!

Ein Ziel wird sich ohne ein WARUM nie erfüllen!

Viele scheitern an ihren Vorhaben, weil sie entweder kein WARUM haben, oder es ihnen abhandenkommt, sei es im Alltag, im Leben oder auch im Wettbewerb selber. Dieses WARUM muss aus dem Innersten herauskommen. Warum schleppt sich sonst ein Jan Frodeno (Triathlon Olympiasieger, Ironman Weltbestzeithalter und Ironman Hawaii Sieger) ins Ziel und wird Sechzigster! In ihm war dieses WARUM so tief verankert, dass ein Aufgeben erst hinter der Ziellinie in Frage kam. Es wäre sehr einfach gewesen, auf der Strecke abzubiegen und aufzuhören. Wäre es aber langfristig befriedigend gewesen? Nein. In solchen Situationen kommen auch wieder das commitment mit dir selbst (siehe erste Trainingseinheit-du siehst alles hängt zusammen) oder auch, dass du anderen laut oder leise ein commitment von dir gibst!

Gesundheit kann nur ein Ziel sein, wenn du weißt warum. Für meine Oma, die leider heuer verstorben ist, war ihr Warum gesund zu werden, dass sie wieder nach ihrem Sturz, aus dem Rollator kommt, ihre Hühner, die sie wieder im Stall füttern wollte. Und das hat sie auch geschafft.

Ein WARUM kann auch eine Person sein.

Ein Warum können deine Kinder, dein Partner, dein Trainer, oder auch von etwas weg (will ich nicht mehr haben) oder zu etwas hin (will ich haben) sein. Aber es muss etwas sein, für das du brennst! Ich denke auch als Trainer macht man seinen Job gut, wenn man Teil dieses Warums sein darf.

Ich habe meine Schwimmschüler beim letzten Training gefragt: Warum schwimmt ihr hier bei mir? Sie springen um halb 7 in die Fluten und es gibt wirklich einige Fleißige die sind nur selten nicht dabei. Es ist von entscheidender Bedeutung. Es ist ein riesen Unterschied, wenn einer einfach nur zum Training kommt um sich mit anderen körperlich zu betätigen, oder ob er kommt um schneller zu werden oder seine Technik verbessern will. Warum? Wenn er schneller werden will, muss er seine Schwimmtechnik verbessern, ganz besonders, wenn er nicht die Zeit hat unzählige km zu schwimmen.

Wenn er es nicht im Kopf hat, sein besser werden und technisch sauberer zu

schwimmen, dann darf er sich auch nicht wundern, wenn es nicht eintrifft. Es werden nur Dinge eintreffen, die man will und sich auch vorstellen kann. Frage dich bei jeder Einheit, bei jeder technischen Übung, warum du sie machst. Übe nicht nur des Übens willen, sondern um dich zu verbessern. Viele werden jetzt einwenden, aber dann ist eben mein Ziel mein Warum. Stimmt nur bedingt. Es sind mehr die Dinge, die dein Ziel bei dir auslösen!

Tja, jetzt haben wir das WARUM näher betrachtet. Und jetzt verrate ich dir noch ein Geheimnis: „Aus Deinem WARUM entsteht Dein WIE“

Dieses WIE ist das das

„Nicht wie viel du trainierst ist ausschlaggebend, sondern WIE du trainierst“

wovon alle erfolgreichen Sportler sprechen! Es ist dafür verantwortlich, wie viel Herzblut du in dein Training und alles was für

deinen Erfolg dazu gehört, hineinsteckst. Ausschlaggebend ist, wie du an dein Ziel herangehst. Was und wen brauchst du dazu? Wie hartnäckig bist du, um dein Ziel zu erreichen? Wieviel bist du bereit für dich und dein WARUM zu geben? Das ist für den Trainingsprozess, aber auch für dein Rennen, oder welches Ziel du auch immer hast, von entscheidender Bedeutung. Wie erreichst du es, schlank zu werden und auch schlank zu bleiben? Wie schaffst du es, deinen inneren Schweinehund zu überwinden und deinem Warum nachzugehen!

Dein innerer Schweinehund bist im Übrigen nicht du, sondern nur eine Stimme, die sagt: „Ach, heute kannst du es einmal ruhig angehen lassen! Auf diese Trainingseinheit kommt es auch nicht mehr darauf an!“ Das sind die üblichen Gedanken vom Durchschnitt. Willst du so sein wie der Durchschnitt und weniger erfolgreiche? Oder willst du besser und erfolgreich sein? Kontrolliere also deine Gedanken und lass dich nicht von deinen Gedanken kontrollieren!

Oft fragt man Sportler, die sich scheinbar unmenschlichen Qualen aussetzen, nach ihrem Warum. Warum machen sie das? Ich versichere dir niemand macht es um sich zu quälen. Wenn das jemand sagt, flunkert er und es sind in den meisten Fällen nur PR-Zwecke. Alle machen es um des Gefühls willen, das sie während oder danach erleben.

„Nur wer durch die Hölle geht, weiß den Himmel zu schätzen!“ (Markus Weidmann)

 

Dazu möchte ich dir eine kleine Geschichte erzählen:

Es geht um eine schwarze Frau mit Namen Ella Williams. Sie hatte eine ganz schlimme Jugend. Sie wurde unter anderem auch von ihrem Vater geschlagen. Ihr Vater hatte die Einstellung über Frauen „keep them barefoot and pregnant“, d.h. halte sie barfuß und schwanger! Mit 18 hat sie den erstbesten Mann geheiratet und auch der hat sie geschlagen. 10 Jahre ist sie bei ihm geblieben, in dieser Hölle. Dann irgendwann hat sie die Kraft gehabt und hat sich scheiden lassen. Auch der 2. Mann hat ihr nachgestellt hat sie verprügelt, bis sie sich dann schließlich auch von dem getrennt hat. Irgendwann ist sie dann auf einer Stufe gesessen und hat überlegt wie sieht es denn in meinem Leben aus?

Keine Schulbildung, kein Schulabschluss, nichts gelernt, psychisch am Ende, körperlich immer wieder diese Schläge. Zwei kleine Kinder. Keine Zukunft! Stundenlang hat sie geweint! Ich denke jeder von uns hat vielleicht schon solche Situationen erlebt. Vielleicht nicht so dramatisch, aber jeder hat schon einmal Verzweiflung erlebt, glaube ich. Und dann, irgendwann nach ein paar Stunden hat sie aufgehört zu weinen und eine Entscheidung getroffen: Von jetzt an soll die Sonne auf mich scheinen! Von jetzt an soll die Sonne auf mein Leben scheinen! Sie hat sich selbstständig gemacht. Sie hatte keine Beziehungen. Keine Verbindungen. Sie brauchte 3 Jahre um Ihre Firma zu gründen. Noch mal drei Jahre bis es dann endlich lief und sie den ersten Auftrag hatte. Noch mal drei Jahre später war sie gewählt worden, zur Unternehmerin des Jahres der USA. Dann zum

Unternehmer des Jahres, zur Frau des Jahres und sie war die erste schwarze Frau im Weißen Haus, die mit dem Präsidenten zu Abend gegessen hat. Warum erzähle ich dir diese Geschichte: Als man Ella Williams gefragt hat, wie sie das alles geschafft hat trotz zweier Kinder wurde sie wütend und antwortete:

Nicht trotz meiner Kinder! Wegen meiner Kinder!

Jetzt frage ich Dich:

                                Was sind deine Kinder?

Youtube-Kanal: KIER KLICKEN

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Gesundheit bringt nichts!

Stell dir vor, du hast einen platten Reifen bei deinem Fahrrad oder Auto und willst damit in die Arbeit fahren. Du wirst dort mit ziemlicher Sicherheit ankommen. Nur wie? Es wird wahrscheinlich länger dauern, es wird viel anstrengender sein bzw. wirst du mehr Sprit verbrauchen, weil dein Energieaufwand sehr viel höher ist. Wenn du schon auf der Felge unterwegs bist, kann es auch schon ziemlich schmerzhaft werden. Der Reifen ist in diesem Fall deine Gesundheit!

Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit erinnern, als ich mir endlich meinen Herzenswunsch erfüllen wollte: Einen Hund.

Ich war damals auf der Suche nach einem ausgewachsenen Hund aus dem Tierschutz. Ein Welpe kam für mich nicht in Frage, weil ich mir das ganze „GschistiGschasti“ nicht antun wollte und sowieso jeder einen Welpen haben will. Ich bin auch gegen die Zucht, weil ich finde, dass es genügend arme Kreaturen im Tierschutz gibt, die auf einen Platz warten. Nichtsdestotrotz habe ich damals in der Zeitung in einer Annaunce gelesen, dass noch 2 kleine Racker aus einen ungewollten Wurf abzugeben wären.

Ich wurde deswegen darauf aufmerksam, weil dieser Wurf nicht weit von meinem Zuhause weg war. Also rief ich dort an und am Abend bin ich dann auch gleich hingefahren. Dort angekommen läutete ich an der Tür und mir öffnete eine Dame so in meinem Alter und wie es aussah, gab es nicht nur beim Hund Nachwuchs, sondern auch sie war, ihrem Bauch nach zu urteilen, schon bald dabei Mama zu werden. Als sie mich freundlich hereinbat, konnte ich schon im Wohnzimmer ein gitterbettähnliches Gestell wahrnehmen, indem ein Haufen kleiner Fellknäuel herumtobte.

Der Wurf war von ihrem Rüden, einem Terrier Mix und ihrer Labrador Hündin. Das waren 2 ihrer 4 Hunde. Natürlich war es niedlich und wirklich lustig, diesen herumtollenden kleiner Hunde-Babies zuzuschauen. In einer Ecke dieses chaotischen Haufens lehnte ein kleiner zerzauster Kerl, der aussah wie ein kleiner zerrupfter Straßenköter. Er trug den Namen Sky. Dieser Bastard lies anscheinend alles mit sich machen und war auch der geduldigste im Rudel. Ich erfuhr dann, dass der kleine Racker einer der beiden zu vergebenden Hunde war und ich wollte ihn auch sofort mitnehmen. Nur … ich wollte ja keinen Welpen, so süß er auch aussah.

Als ich mich so mit den Besitzern über Sky, den Wurf und ihre anderen Hunde unterhielt, kamen wir auf die Ernährung ihrer Hunde zu sprechen. Ihre Augen begannen sofort zu leuchten und ich merkte, dass das eines ihrer Themen war, wo sie wirklich sattelfest zu sein schienen. Sie sagte, dass sie ihre Hunden BARFèn (Bones and raw foods- Biologisch artgerechte Rohfütterung) und dass das so toll ist! Sie riechen nicht mehr, ihre Verdauung ist so toll und seit sie BARFèn sind ihre Hunde viel gesünder und was das Beste dabei ist: sie braucht keinen Tierarzt mehr!

Ich fand das wirklich sehr erstaunlich. Wie gut, dass sie sich da auskannte. Am erstaunlichsten jedoch fand ich eines: Ihr Mann, der neben ihrer kleinen Tochter bei meinem Besuch auch anwesend war und mit seinem Wissen glänzte, referierte gerade über die Ernährung, als er sich eine Zigarette anzuzünden und seinen Bauch, der unter seinem T- herauslugte, versteckte. Neben dem Packerl Zigaretten stand eine 2L Colaflasche und daneben lag eine Packung Chips, die dem Anschein nach gerade geöffnet worden war.

Hmmm … nun … was konnte ich daraus lernen? Ich lernte daraus, dass sich Hundebesitzer oft mehr darüber Gedanken machen, was sie ihrem Hund zu fressen geben, als darüber, was sie selber so in sich hinein werfen. Es hatte für mich den Anschein, dass sie ihrem Hund mehr Wert geben, als sich selbst. Was zum einen vielleicht damit zu tun haben könnte, dass sie ihren Vierbeiner mehr mögen als sich selber, oder auch dass der Tierarzt Geld kostet. Schade eigentlich, wenn man bedenkt, dass jeder 5. Todesfall auf mangelhafte Ernährung zurückzuführen ist. Von den gesundheitlichen Folgen, bevor sich der Sargdeckel schließt, einmal ganz abgesehen.

Aus diesem Grund bin ich auch dafür, dass man den Gesundheitsbegriff abschafft. Warum? Weil sehr viele Menschen mit dem Gesundheitsbegriff und mit ihrer Gesundheit nichts anfangen können und sie keinen Grund sehen, gesund sein zu müssen oder zu wollen. Wir müssen Menschen ein Motiv geben und sie in ihrem Wertesystem abholen und unterstützen, und das ist: Geld zu sparen. Wir hacken auf Großkonzerne hin die in andere Länder gehen um Steuern zu sparen. So etwas sehe ich als völlig natürlich! Jede Biene nutzt ihr System! Wenn wir solche Systeme schaffen, darf man sich nicht wundern, wenn diese auch genützt werden!  Wir selbst sind da keinen Tick besser. Der Durchblicker und der Internetvergleich machen es ja möglich! Mit Verhaltensänderung durch Geld gibt man Menschen wieder einen Grund und gibt ihnen auch ihre Eigenverantwortung wieder.

Sieh dir an, wie sich Menschen in unendlich langen Warteschlangen anstellen wenn etwas verbilligt ist. Ich bin zwar noch nirgends angestanden, aber ich nehme dabei auch mich selbst hin und wieder an der Nase. Selbstbehalt beim Arzt (und je mehr man seiner Gesundheit schadet mehr davon) und zum anderen alle, die bereits etwas für sich und ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden tun, unterstützen. Aber da schreit man dann ja wieder, dass die anderen bestraft werden. Finanzielle Unterstützung wie Superstars wie dich zum Beispiel. Würdest du dich nicht dafür interessieren noch besser oder gesünder zu sein, würdest du diesen Blogbeitrag wohl kaum lesen.

Ich halte nichts von Vorschriften und jeder soll das machen was er oder sie will. Jeder der seiner Gesundheit schadet, sollte aber dafür gerade stehen. Es ist für jeden demnach frei wählbar. Ich muss ja auch bezahlen, wenn ich zu schnell gefahren bin. Wir müssen Menschen Gründe geben, wenn sie z.B. aus der Kur nach Hause kommen, ihren Gesundheitsstatus beizubehalten. Sie vielleicht sogar damit belohnen, dass sie im Nachhinein nicht ihre Kurkosten zurückzahlen müssen, falls das nicht so ist. Lebensmittel die nicht gerade gesundheitsfördernd sind mehr besteuern, und gesunde Lebensmittel weniger. Das würde auch unseren Bauern wieder zugutekommen, wenn sie dadurch mehr für ihre guten Produkte bekommen. Es gäbe hierbei noch einige Ideen mehr.

Ich persönlich finde es gut, wenn es einen Ärztemangel gibt. Warum? Weil Menschen wieder dabei unterstützt werden, Eigenverantwortung zu übernehmen und auf sich selbst schauen müssen. Nein, das ist kein Hinhauen auf die Ärzteschaft, nur für den Fall, dass sich die Esoteriker und Alternativler wieder die Hände reiben. Auch ich nehme eine Kopfwehtablette, wenn ich Schädelweh habe. Ich bediene mich nämlich beider Lager! Beide ergänzen sich hervorragend. Ich kenne auch hervorragende Ärzte so wie ich hervorragende Homöopathen oder Alternativheiler kenne.

Ich denke nicht in Schwarz oder Weiß, sondern in sowohl als auch. Natürlich kann man einwenden, aber da gibt es viele die nichts dafür können. Ja die gibt es! Und die gehören auch gezielt unterstützt. In sehr vielen Fällen jedoch, so ist meine Erfahrung, kommt dieser Einwand von Menschen, die noch nicht genug leiden, um etwas verändern zu wollen und vom jetzigen System profitieren, aber auch gleichzeitig darüber schimpfen. Jedoch wer profitiert momentan aus dem System? Die, so wie du, die etwas für sich tun und Eigenverantwortung besitzen, sind es jedenfalls nicht. Ich denke jedoch, dass ist so wie bei vielen Dingen:

Wenn man etwas will, dann wird man das auch schaffen. Ich würde es schaffen, und warum? Nicht weil ich so gut bin, da gibt es nämlich sehr viele andere und in anderen Gebieten auch bessere Experten als mich, sondern weil es mich nicht interessiert ob ich gewählt werden würde oder nicht und mittlerweile auch ganz gut damitzurecht komme, nicht ins System zu passen wo mich nicht ein jeder mag. Vergleichbar auch damit, dass es dem einen oder anderen sicher die Nackenhaare in die Höhe treiben wird, wenn sie diesen Blog lesen. Nein, das ist auch kein Hinhauen auf die Politik, ich finde sogar sie spiegelt genau unsere Gesellschaft bemerkenswert gut wieder. Und das meine ich weder gut noch schlecht. Wir mögen ja denjenigen am liebsten, der das sagt und vielleicht auch so denkt wie wir. 

Ich wohne in einem der schönsten und lebenswertesten Länder der Welt. Und wenn es der Preis ist, dass wir uns gesunde und ältere Menschen nicht leisten können, dann soll es so sein. Ansonsten kann ich mir keinen Reim daraus machen, warum rauchen (2. häufigste Todesursache Weltweit) nach wie vor unterstützt wird. Sind ja Wählerstimmen… Deswegen traut sich da auch keine einzige Partei drüber… Und da sind wir auch keinen Tick besser: “Das kann man doch nicht machen…” Das kann man doch nicht sagen…” Was würde der wohl denken.”… Diesbezüglich läuft das Marketing aber hervorragend, weil nur sehr wenige dahinter kommen. 

Gott sei Dank hat es aber auch jeder selbst in der Hand. Jedoch denke ich auch, dass gezieltere Unterstützung machbar wäre und Geld sogar einsparen würde, um gesündere und ältere Menschen zu unterstützen. Mit dem jetzigen System jedoch, wäre das nicht möglich. Es müssten grundlegende Veränderungen stattfinden. Jedoch Profiteure des jetzigen Systems werden sich da mit Hand und Fuß natürlich streuben… Man müsste halt nur wollen. Man würde sich dann wundern, was da soll alles möglich wäre…

Ja manche Systeme würden vielleicht zusammenbrechen, aber es würden andere entstehen. „Survival oft he fittest“ das hat auch schon Darwin gesagt. Und damit sind nicht die Stärksten gemeint. Sonst hätten ja die Dinos überlebt, könnte uns auch passieren. Das Hirn ein anderes Schicksal zu haben, hätten wir! Man müsste es halt wollen und etwas verändern. Und Veränderung ist halt schwer und es nicht zu wollen und die Schwierigkeit seinen Schatten dafür zu überspringen, ganz natürlich. Veränderung ist in der Natur immer mit Energieaufwand verbunden und deshalb tun auch wir uns so schwer. Genauso wie Selbstreflexion nicht natürlich ist. Aber ein bisschen was kann oder könnte uns ja auch von den Tierchen unterscheiden!

Ich bin zum Beispiel jemand der immer das Gleiche und das „war schon immer so“ und „das ist doch normal“, nicht aushält. Das Einzige was für mich normal ist, ist das, was in der Natur vorkommt, es passt halt nur nicht in unser menschliches Verhalten und Weltbild, obwohl wir Teil von ihr sind!  Ich liebe Veränderung oder besser gesagt, ich freue mich auf das, was auf mich wartet, wenn ich meine Komfortzone verlasse. Das macht mich glücklich und ich hab das Gefühl, wenn es etwas gibt, warum wir Menschen hier auf der Welt sind, dann ist es genau diese Erfahrungen zu machen und sich selbst auszudrücken. Klingt geschwollen ich weiß… 

Wofür bist du angetreten? Was bedeutet für dich als Sportler Gesundheit? Warum kann es für dich so wichtig sein?

Dein Andreas

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Hirnwixn!

Stell dir folgendes vor: Du hast etwas Komisches gegessen, und jetzt geht es in deinem Bauch so richtig zur Sache. Du hast ein Zwicken, dir ist schlecht, aber dein Magen gibt sein Bestes und versucht mit dem, was du da gegessen hast, fertig zu werden. Die Aufgabe deines Magens ist es, deine Nahrung so aufzubereiten, Enzyme beizumengen und Viren und Bakterien mit seiner Magensäure zu zerstören und zu zerkleinern, dass du sie in deinem Darm aufnehmen kannst. D.h. dein Magen ist dein Diener. Du würdest dich nie mit deinem Magen, oder mit dem was dein Magen da für dich macht, identifizieren, oder? Siehst du. Warum machst du das dann mit deinem Gehirn und vor allem mit den Gedanken, welche dein Gehirn ständig denkt?

Die Aufgabe deines Gehirns ist es, nach Lösungen zu suchen und zu denken. Sowie es die Aufgabe deines Magens ist, deine Nahrung für deinen Körper richtig herzurichten. D.h. das was du da denkst, kannst also nicht du sein! Was heißt das jetzt konkret: Nehmen wir an, es ist in einer Rennsituation schwierig für dich. Dein Gehirn, nicht du, sucht nach einer Lösung, um den vielleicht nicht ganz angenehmen Zustand, den du gerade erlebst, zu stoppen. In dem Fall sucht es nach Gründen, um das Rennen vorzeitig zu beenden. Dir tut alles weh! Du kannst nicht mehr! Du kannst die von dir angepeilten Watt nicht mehr fahren! Dein Gehirn meldet: Etwas passt nicht! Die Gesundheit geht vor…! In diesen Fällen identifizierst du dich mit deinen Gedanken! In manchen Fällen kann es durchaus ratsam sein, ein Rennen vorzeitig zu beenden. Vor allem wenn die Gesundheit wirklich darunter leidet.

Aber meiner Erfahrung nach hält unser Körper viel mehr aus als wir glauben. Das sieht man ja auch, wenn wir über Jahrzehnte leben, als hätten wir einen zweiten Körper oder ewig leben würden! Wenn du wirklich gesund am Start stehst (ansonsten rate ich dir auch nicht an einem Rennen oder Wettkampf zu starten), wird dich kein Rennen umbringen oder deiner Gesundheit langfristig schaden, vorausgesetzt du bereitest dich gut darauf vor und achtest dabei auch auf deinen Körper!

Auch Ultraathleten tun ihrem Körper das ganze Jahr so viel Gutes, dass sie sich von der für viele scheinbar „unmenschlichen“ Belastung auch wieder gut erholen werden. In den meisten Fällen ist es nur der Unterschied zwischen der Realität und dem was man gerne hätte! Dann sucht unser Gehirn nach „Lösungen“ in Form von Gedanken, in Wahrheit oft Ausreden, die uns das Rennen vorzeitig beenden lassen. Es sind aber nur Gedanken, nicht mehr und nicht weniger! Der Vergleich auch mit anderen bringt dich in so einem Fall oft „um“.

Was kann man jetzt gegen solche Gedanken tun?

1. Falls du noch nicht so im Grübeln bist, halte jedem negativen einen positiven Gedanken gegenüber! Also jedes Mal wenn zB. der Gedanke kommt es geht nicht mehr halte im zB. Das Bild des Ziels entgegen.

2. Wenn es schon etwas schlimmer ist, begib dich in die Beobachterposition! Gedanken kommen und Gedanken gehen. Lass sie einfach da sein!

3. Wenn es wirklich schon schlimm ist, sag einfach und entschieden: NEIN STOPP! Oder halt die Klappe! Du musst dein Gehirn mit seinen Gedanken erziehen!

Wenn bei dir im Alltag immer wieder limitierende Gedanken auftauchen, so sind das auch Glaubenssätze die uns oft von Dingen abhalten die wir gern tun, uns aber aus irgendeinem Grund oft abhalten, sie nicht zu tun. Dafür bietet sich folgendes recht simples Tool mit 4 Fragen und einer Umkehrung, das Byron Katie einmal entwickelt hat, hervorragend an, deine Gedanken einmal näher zu betrachten:

1. Ist es wirklich wahr, was du da sagst oder denkst?

2. Kannst du wirklich zu 100% sicher sein, dass es wahr ist was du da sagst oder denkst?

Ist es z.B. wirklich wahr, dass, wenn man Beruf und Familie hat, man keine (großen) Leistungen bringen kann? Muss man überhaupt große Leistung bringen? Was sind große Leistungen? (Ich habe in einem Video auf meinem Kanal auf Youtube erklärt, warum Hobbysportler größere Leistungen als Profisportler bringen-schau es dir an: https://www.youtube.com/watch?v=yanjz-CDR3Q&t=240s )Wo steht das? Wer sagt das? Ich kenne viele Hobbyathleten, die mehr Leistung bringen als so mancher Profi! Oder Sportler die als Profiathleten weniger Leistung bringen, als vorher als Hobbyathlet!

In einem schweren Rennen hilft auch hin und wieder die Frage: „Wer sagt dass es in einem Rennen nicht „weh“ tun darf ?“

3. Was bringt es dir, wenn du an diesem Gedanken festhältst? Und was geht in dir vor, wenn du an diesem Gedanken festhaltest? Was spürst du? Welche Emotionen kommen hoch? Nimm diese so intensiv war, wie nur irgendwie möglich! Tauche zu 100% in diese Emotion ein. Gibt es irgendeinen positiven Grund dafür, dass du an diesem Gedanken festhalten solltest? Wie sieht dein Leben aus, wenn du an diesem Gedanken festhältst? Und wie behandelst du dich, wenn du diesen Gedanken weiter glaubst? Wie behandelst du andere, wenn du diesen Gedanken glaubst?

4. Was wäre wenn du diesen Gedanken einfach fallen lassen würdest? Wie würde es dir dabei gehen? Wie würdest du dich behandeln? Und wie würdest du behandeln? Was wäre, wenn du den (Leistungs)gedanken einfach einmal auf die Seite schieben würdest? Wie würde dein Training dann aussehen?

5. Drehe den Gedanken einfach um, und zwar so, dass er sich “stimmig” für dich anfühlt!

Nimm alles was du wahrnimmst so intensiv wahr wie nur irgendwie möglich und wenn du diese Fragen beantwortest, ist es ganz wichtig, sie nicht zwischen Tür und Angel abzuhacken, sondern nimm dir wirklich Zeit, und spür ruhig in dich hinein. Egal was da auftritt! Einmal angenommen, es gäbe kein richtig oder falsch…

Probier das im Alltag aus. Auch Meditation bietet sich hervorragend an, um seine Gedanken einmal nur aus der Vogelperspektive zu sehen! Gedanken kommen und Gedanken gehen. Punkt! Ganz einfach! Du bist nicht dieser Gedanke. Schon vergessen: Du bist auch nicht dein Magen! Genauso wenn im Alltag Probleme oder unschöne Gedanken auftauchen sag einfach Stopp, beobachte sie, oder lass sie einfach da sein. Es ist ganz egal, Hauptsache es funktioniert für DICH! Du bestimmst was du denkst und nicht dein Gehirn! Die Sache mit deinen Gedanken ist dann oft, dass sie Gefühle hervorrufen.

Ein Beispiel: Vergleichst du dich ständig mit anderen? Welches Gefühl löst das bei dir aus? Fühlt es sich gut oder weniger gut für dich an “schlechter” zu sein, als der andere. Wenn ja… hör auf damit! Genauso kann ein Gefühl einen Gedanken auslösen und wenn du damit einen Gedanken auslöst beeinflusst das wieder dein Gefühl. Bei positiven ist das ja auch ganz schön aber bei negativen, kann das einen unschönen Kreislauf verursachen!

Beispiel: Du bist auf jemanden wütend. Mit diesem Wutgefühl, das dir jetzt in den Kopf steigt, kommen auch unschöne Gedanken, die dieses Gefühl wiederum verstärken. Abhilfe: Lass deine Gefühle, besonders die, die weniger schönen, nicht in den Kopf! Aber, und das ist ganz wichtig: Nimm sie wahr und fühl sie! Egal wie schlimm es ist, wenn du es nicht mit Gedanken oder Worten beschreibst und einfach nur beobachtest, schau was passiert! Du wirst überrascht sein. Nur wenn du einem Gefühl die Chance zum „fließen“ gibst, wirst du davon auch wieder frei!

Lass deine Gedanken zu. Die Aufgabe deines Gehirns ist es nun mal zu denken! Und das ist gut so! Ein Athlet von mir hatte bei seinem Wettkampf immer den Gedanken: “Wie kann ich es schön aussehen lassen aus dem Rennen auszusteigen.” Er erzählte mir auch, dass er mit diesem Gedankenkarussell überhaupt nicht zufrieden war und sich dafür überhaupt nicht mochte. Dh. es waren nicht nur die „unschönen“ Gedanken zum Ausstieg, sondern verurteilte er sich auch damit, diesen Gedanken überhaupt zu denken. Falls dir das gleiche auch hin und wieder passiert, schlage ich dir vor, diesen oder auch jeden anderen Gedanken einfach da sein zu lassen. Es ist völlig ok diesen oder andere Gedanken, die vielleicht in deiner Wertung nicht so schön sind, zu denken. Es ist nur ein Gedanke. Der bringt dich nicht um.

Den Erfolgreichen unterscheidet vom weniger Erfolgreichen nicht unbedingt der Gedanke, sondern wie er damit umgeht! Egal welches Gefühl du hast, fühle es. Sei es Freude, sei es Glück. Aber vor allem, und das ist in unserer Gesellschaft oft verpönt, auch Wut, Hass oder Angst! Es ist völlig normal Angst zu haben oder wütend zu sein! Sonst hätten wir das nicht von Mutter Natur mitbekommen. Es ist eine rein gesellschaftliche Angelegenheit, Immer brav und artig zu sein. Wie deine Freude, begrüß auch deine Wut! Jedoch lass dich nicht dazu verleiten, dass du es annehmen musst um davon los zu kommen. Denn eigentlich willst du es dann nicht annehmen, sondern loswerden. Und damit willst du schon wieder etwas bezwecken.

Machs besser und einfacher: Lass es einfach da sein und schau „ohne zu wollen“ was passiert. Die Wut kann dir auch Energie geben um zum Beispiel deinen Standpunkt zu vertreten und auch um für dich einzustehen. Es kann imense Energie freisetzen, wenn du wütend bist. Wut ist nicht Aggression! Nur damit wir uns richtig verstehen. Hin und wieder ist ein reinigendes Donnerwetter auch notwendig.

Mit den Gedanken und Gefühlen, kannst du dir das so vorstellen: Es ist wie ein kleines Kind, das ständig an deinem Hosenbein zupft und von dir wahrgenommen werden möchte. Tust du das nicht und unterdrückst es, wird es mit der Zeit immer lauter und lauter und es wird sich bei dir Gehör verschaffen. Viele Krankheiten entstehen. Sowas nennt man dann Psychosomatik! Ich rate dir, kümmere dich um dieses Kind und es wird auch deine Entscheidungen für dein Training, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden positivst beeinflussen.

Falls du jedoch grundlegend eine Wut auf die Welt hast, oder grundsätzlich sehr ängstlich bist, schlage ich dir vor, genauer hinzusehen. Der Beginn dieser „Verletzungen“ liegt in den meisten Fällen schon sehr weit zurück. Was auch Tag für Tag in dein Gehirn in Form von Neativem von Medien oder anderer Menschen kommt, trägt nicht gerade zu einem positiven Weltbild und Vertrauen bei. Genauso wie der ständige Vergleich mit Anderen, oder das Hinuntermachen der Mitbewerber, nur damit man sich selber besser fühlt!

Was kann ich kontrollieren und was nicht!?

Kümmere dich nicht um Dinge, die du nicht kontrollieren kannst. Kannst du zu heißes oder zu kaltes Wetter kontrollieren? Nein! Kannst du deine Mitstreiter kontrollieren die schneller oder vielleicht nur im Moment schneller sind als du? Nein! Alle anderen haben sowieso bessere Trainingsbedingungen als du und die sind sowieso alle gedopt. Kannst du das kontrollieren? Nein! All das sind Dinge die nicht in deinem Handlungsfeld liegen und diese kannst du nicht kontrollieren. Du kannst aber deine Einstellung und die Dinge, die in dir sind, kontrollieren. Und damit meine ich nicht sie dir zu verbieten. Sondern sie zu beobachten und solche Glaubenssätze anzusehen und vielleicht auch nicht mehr zu konsumieren! Alles was du denkst und was du fühlst, ist völlig normal! Oft ist es so, dass bei der Meditation immer irgendwelche Gedanken auftauchen. Die dich aus dem Konzept bringen können. Das heißt du kämpfst gegen etwas, was eigentlich zu dir gehört.

Ich gebe dir dabei folgenden Tipp: Nimm all deine Gedanken und deine Gefühle wahr und lass sie da sein! Denn dafür hast du sie ja. Es ist völlig normal, wenn deine Gedanken abschweifen oder zwischendurch Gefühle auftauchen. Alles was kommt ist normal und gut. Wie wäre es für dich, wenn alles was du denkst und fühlst, wirklich normal wäre!? Und wenn du das verstehst und verinnerlicht hast, dann wird dein Geist ruhig und du wirst zum Hirnwixen aufhören. Jeder Gedanke und Jedes Gefühl darf da sein! Falls du Meditation betreibst und dich auf deinen Atem,dein Körpergefühl, oder auch nur auf die Stille konzentrierst und deine Gedanken abschweifen, dann ist das völlig normal! Hol sie dann ganz einfach zu dem, auf das du dich konzentrieren willst, wieder zurück. Fertig! Mehr ist es nicht!

Du wirst sehen, dein Kopf wird mit der Zeit immer stiller und stiller und es wird dir immer leichter fallen! In dem du damit aufhörst gegen etwas zu anzukämpfen, wird in dir und in deinem Kopf so etwas wie Frieden entstehen. Ich weiß, klingt jetzt etwas Eso… Probiers im Alltag. Und glaub mir, nur weil du vielleicht jeden Tag meditierst bist du auch kein besserer Mensch. Auch wenn das viele Esos vielleicht glauben! Aber, vielleicht ist es auch für die oft rationellen Sportler eine Möglichkeit, wieder mehr in sich hineinzuspüren und sich selbst ehrlich kennenzulernen. Was passt für mich und was nicht…Denn auch, wenn die Sportwissenschaft alles zu rationalisieren versucht, sind genau diese Emotionen die Basis für deinen Erfolg und treiben Menschen in ihren Bereichen zu Höchstleistungen!

Wofür macht man das sonst? Schließlich und endlich ist Sport die schönste Nebensächlichkeit der Welt und soll keinen zusätzlichen Stress, sondern etwas Positives in (d)ein Leben bringen!

Viel Erfolg beim Denken!

Dein Andreas

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Du hast`s drauf! Wirklich?

Warum So viele am Tag X scheitern! Warum dein Gehirn, dir da auch einen Streich spielt und wie du das in Zukunft vermeiden kannst, zeig ich dir hier in diesem Video: Schau rein und Klick hier!

Hast du dir schon meine weiteren Videos auf meinem Youtube-Kanal “Ich Mag. Andreas Tösch”angeschaut? Vielleicht ist ja auch etwas für dich dabei, was dich und dein Ausdauertraining noch besser macht! Viel Spaß beim Durchstöbern!

Ps.: Solltest du noch Fragen haben oder Themen die dir zu meinem Gebiet schon lange unter deinen Fingernägeln brennen, scheu dich nicht davor, mir unter den Kommentaren zu schreiben. Ich werde sie dann auch gerne in kommenden Beiträgen beantworten!

Über MICH: TöschTrain­ing wurde von mir, Andreas Tösch, gegrün­det um Sport­lerIn­nen pro­fes­sionelle Unter­stützung in deinem Train­ing und in deiner Bewe­gung zu bieten. Mir geht es dabei nicht nur um das Schreiben eines Train­ings­plans son­dern um die Gesamtheit der Sport­lerin oder des Sportlers. Mir geht es um das WIE in der Bewe­gung und im Training! Ich selbst komme aus dem Leis­tungss­port Triathlon. Viele Verletzungen  und auch das Erleiden eines “Ich mag und kann einfach nicht mehr”-Burnouts, weil alles einfach zu viel war, sind eines der tragenden Elemente meiner Arbeit. Ich hatte damals niemanden der mir dabei half.

KLICK HIER, um mehr über mich zu erfahren.

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Hobbysportler bringen größere Leistungen als Profisportler- Wie? Schau`s dir an!

Hobbysportler werden oft von vielen Möchtegernprofis von oben herab betrachtet. Oder oft auch deren Leistungen nicht so hoch angesehen, wie die von Profis! Warum du als Hobbysportler min. genauso große Leistungen bringst wie Profisportler! Hier werde ich es dir erklären: Klick hier

Hast du dir schon meine weiteren Videos auf meinem Youtube-Kanal “Ich Mag. Andreas Tösch”angeschaut? Videos über Hobbysportler & Profisportler etc. wirst du dort auch finden. Vielleicht ist ja auch etwas für dich dabei, was dich und dein Ausdauertraining noch besser macht! Viel Spaß beim Durchstöbern!

Ps.: Solltest du noch Fragen haben oder Themen die dir zu meinem Gebiet schon lange unter deinen Fingernägeln brennen, scheu dich nicht davor, mir unter den Kommentaren zu schreiben. Ich werde sie dann auch gerne in kommenden Beiträgen beantworten!

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Warum Du ohne Gesundheit am Tag X oder im Alltag niemals deine volle Leistung abrufen wirst können!

Für viele, auch für viele Sportler, ist Gesundheit ein Stiefkind. Es reicht in der Früh aufzustehen, irgendwie seine Dinge zu erledigen (vielleicht auch zu trainieren) und am Abend wieder Schlafen zu gehen! Nur wenn du “richtig im Saft” stehst und du voller Energie bist, wirst du dich auch wohl fühlen. Schlußendlich wirst du auch dein Potential voll ausschöpfen! Warum das so ist, zeig ich dir hier!

Ohne Gesundheit wirst du es leider nicht schaffen!

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Ps.: Solltest du noch Fragen haben oder Themen die dir zu meinem Gebiet schon lange unter deinen Fingernägeln brennen, scheu dich nicht davor, mir unter den Kommentaren zu schreiben. Ich werde sie dann auch gerne in kommenden Beiträgen beantworten!

Über MICH: TöschTrain­ing wurde von mir, Andreas Tösch, gegrün­det um Sport­lerIn­nen pro­fes­sionelle Unter­stützung in deinem Train­ing und in deiner Bewe­gung zu bieten. Mir geht es dabei nicht nur um das Schreiben eines Train­ings­plans son­dern um die Gesamtheit der Sport­lerin oder des Sportlers. Mir geht es um das WIE in der Bewe­gung und im Training!

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Das ERSTE Mal!

Das ERSTE Mal! Viele haben Angst davor! Vielen tut`s weh! Aber wenn mans richtig richtig macht kann`s auch sehr schön sein und sogar Spaß machen!

Meine besten Einfälle kommen immer dann, wenn ich nicht damit rechne und unterwegs bin. Normalerweise habe ich immer einen kleinen Block dabei, wo ich sie sofort aufschreibe, manchmal jedoch hab ich nix zum Schreiben und ich nehme es auf meinem Handyrecorder auf.

Manchmal passiert es mir, wenn ich außer Haus gehe, dass ich mein Klolicht eingeschalten lasse. Nur diesmal ist es mir bei meinem Recorder passiert. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich jedoch mit einem meiner Athleten zum Essen getroffen um das Vergangene Revue passieren zu lassen und auch über neue Ideen, Wünsche, Träume und Ziele nachzudenken.

Und was er mir dabei über sein erstes neues Abenteuer so erzählt hat, das erzählt er ganz unverblümt im folgenden Beitrag!

Klick hier unten  auf den Pfeil nach rechts und nimm dir die Zeit  – vielleicht beim Autofahren, bei der Hausarbeit, oder auch einfach beim Faulenzen und Nix-Tun …und hör dir an, wie`s jemandem bei seinem ersten Mal gehen kann!

Ich denke es ist hörenswert! Und gleich vorne weg: Alles davon ist ganz normal! – Das ERSTE Mal!

Es kann auch durchaus schön sein…
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Und jetzt zu etwas ganz Extremen!

Kürzlich ist mir in einem Zeitungsartikel wieder etwas unter die Augen gekommen. Der Extremsportler soundso hat wieder einen Vortrag gehalten. Extremradsport oder Extremläufer oder Extrembergsteiger oder Extremextremer ist wieder unterwegs….. Ich persönlich halte nichts von solchen Bezeichnungen! Warum, weil sie einen Normalo (wenn’s einen Extremen gibt dann muss es auch den geben) davon abhält vielleicht auch so ein Abenteuer zu bestehen. Ich halte solche Bezeichnungen wie “Extrem” oder “Profi” nur für etwas, was einen von den anderen herausragen und unantastbar wirken lassen soll.

Wie meine ich das: In meiner aktiven Zeit bin ich bis ca. 5-7 Grad minus im Winter draußen 4,5 oder mehr Stunden Rad gefahren (mach das bitte nicht nach). Hat es mir Spaß gemacht? JA und Nein. Es hat mir Spaß gemacht die Jahreszeiten und die Natur und mich draußen zu erleben und  den Weg zu meinem Ziel zu gehen, mich zu verbessern und dass das einfach dazugehört, wenn man Erfolg haben will (zumindest hab ich mir das damals so gedacht) Was hingegen nicht so lustig war, dass mir nach einer Stunde meine Zehen ziemlich geschmerzt haben und ich mit der Zeit mit der ganzen Hand schalten musste, weil ich meine Finger nicht mehr bewegen konnte. Aber ich hab es dann auch irgendwie “durchdruckt”, man gewöhnt sich ja an alles.

Aber, und das war das entscheidende: Was glaubst du wie sehr ich mich auf die warme Dusche gefreut habe!? Was glaubst du, wie sehr ich mich auf ein gutes Essen und den Nachmittag auf der Couch gefreut hab? Und genau das ist der Punkt! Es geht nicht darum sich zu quälen, sondern um das danach zu erleben. “Nur wenn jemand durch die Hölle geht, kann er auch den Himmel erleben.” Was glaubst du, warum manche Menschen, die richtig am Abgrund gestanden sind und sich wieder aufgerappelt haben, so strahlen? Und genau deswegen halte ich auch nichts von diesen Extremsportlern. Weil sie etwas unerreichbares für Hobbysportler darstellen.

Warum diese Extremsachen einmal nicht von der anderen Seite betrachten: Niemand redet davon, wie schön es sein kann, auch bei Nacht mit dem Rad durch die Gegend zu fahren, mit lieben Menschen dahinter im Auto, da  wo wirklich sonst nichts ist! Du hörst nur das Auto hinter dir und kommst an Orte zu Tageszeiten wo und zu solchen Zeiten du sonst  nie hinkommen würdest!

Niemand redet davon, wenn du deine Stimmen im Kopf hörst, was dir nicht alles einfällt um vorzeitig aufzuhören, und du fährst oder läufst aber dann trotzdem weiter und ins Ziel? Dem Gefühl danach, wenn man seine Grenzen verschoben hat? Und Grenzen verschiebt man nicht nur, wenn man Extremes macht. Grenzen verschiebt man auch, wenn man jemanden anspricht, den man vorher noch nie angesprochen hat! Grenzen verschiebt man auch, wenn man etwas tut oder ausspricht, was man sich bisher noch nie getraut hat. Wir alle können das! Auch du! Sogar meine Mama!

Niemand redet davon, dass Freundschaften geschlossen und tiefer werden, wenn man zusammen ein Projekt, ein Abenteuer besteht! Genauso redet niemand davon, dass diese Extremsportler auch einmal, vielleicht gerade so wie du auch, klein angefangen haben! Niemand redet davon wie intensiv man die Natur und sich selbst erleben und erfahren kann. Und auch niemand redet davon, was es an positiven Dingen für das Umfeld bringt wenn sich der Papa, die Mama der Freund oder die Ehefrau wieder bewegt und etwas gefunden hat, um sich wohl zu fühlen! Und das ist wurscht, ob man einen Ultra, oder seine ersten Laufschritte macht! Ja solche Dinge sind nicht immer happypappyfriedefreudeeierkuchen! Aber das dürfen sie auch nicht sein! Sonst würdest du das DANACH nicht so erleben! Aber so ist auch das Leben…

Ich glaube, dass sogar diese Dinge, wenn wir schon vom Extremsport reden, unserer Natur viel ähnlicher sind und wir dazu eher im Stande und gebaut sind, als (Und das wird jetzt richtig org) 8,9 oder 10 Stunden vor dem Bildschirm zu sitzen oder sich mit Menschen oder Dingen abzugeben, die man gar nicht mag! (Also sowas finde ich ist jetzt wirklich extrem!)

Ich halte Sport und Bewegung für die schönste aber auch mitunter  wichtigste Nebensächlichkeit der Welt! Es ist ein Weg sich auszudrücken, kreativ zu sein und sich und die Natur intensiv zu erleben und dabei Spaß zu haben und Abenteuer allein oder mit seinen Lieben zu erleben. Dabei ist es nebensächlich, ob man ihn dazu verwendet um Gewicht zu verlieren, 5 km läuft oder ein paar Tage auf dem Rad sitzt.

In diesem Zusammenhang wird von mentaler Stärke und unmenschlicher Leistung gelabert. Ich sage dir, wenn es Menschen gibt, die wirklich außergewöhnliches leisten und Hochachtung verdient haben, dann sind es Eltern die erfahren, dass ihr Neugeborenes nicht ganz gesund ist und sie es ein Leben lang hegen und pflegen müssen! Wenn jemand die Augen aufmacht, es bleibt aber finster, weil er sein Augenlicht verloren hat! Wenn jemand für Schwächere, die Natur oder Lebewesen eintritt, die keine Stimme haben, für etwas einsteht, obwohl er dadurch Nachteile hat oder sogar sein Leben dafür einsetzt. Oder wenn man aufwacht, und plötzlich aufstehen will, aber sich die eigenen Beine nicht mehr bewegen lassen! Das sind Extremsituationen! Und warum? Weil man darauf nicht hintrainieren kann und diese Dinge nicht nach einer, zwei, 8, 9 oder 24 Stunden vorbei sind!

Weißt du warum ich den Christoph Strasser, Severin Zotter oder den Anton Krupicka so mag? Nicht wegen ihrer Leistung. Das sind Typen. Das sind ganz normale Typen! Und genau deswegen sind sie auch so gut!

Wenn du dich über Leistung definierst und Leistung brauchst um andere zu beeindrucken und dich über andere zu stellen, (naja.. andere brauchen halt was anderes … aber dann … und dann….) dann würde ich woanders ansetzen, weil es wird nie genug sein, du wirst nie genug sein, und du wirst auch nie zufrieden (glücklich sein, schreibe ich hier nicht, das wäre schon ein bisschen spooki) das kann ich dir versprechen! Aber wenn du das auf die Kette bekommst, dann wirst du richtig gut, das kann ich dir auch versprechen! (Obwohl ein cooles Auto oder ein neuer Renner sind schon was geiles!)

Sport und Abenteuer formen aber auch deine Persönlichkeit. Sport und Bewegung ist viel zu schön, geschweige denn da, um es für solche Dinge zu missbrauchen!

Allein wenn wir den Leistungsbegriff streichen, wird sich deine Leistung (nennen wir es ab jetzt Potential)  ins positive verändern! Warum? Du wirst den inneren Druck los sein, etwas zu müssen.   Du wirst dir eine Sportart suchen die du wirklich gern hast, und diese genießen, weil nur ein freudiger Arbeiter ist ein guter Arbeiter. Und was am wichtigsten ist: Dein “Wie” im Training wird sich verändern. Und das ist das was die Guten von den “Breselreibern” unterscheidet! Aber davon ein anderes Mal gern mehr….

Dein Andreas

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Jawoll, Drill Seargent!

Disziplin

Wenn du dieses Wort liest: Was ist deine erste Reaktion – ohne darüber nachzudenken? Siehst du schon den treuen Deutschen Schäferhund Rex bei Fuß im korrekten 3,8 cm Abstand zur Schuhspitze seines Herrchens laufen ??? Oder siehst du dich selber wie du die Schokolade, die schon in deinem Einkaufskorb war – ganz von selber reingefallen, kann ja vorkommen – wieder zurück ins Regal legst, den Sabber runterschluckst und zärtlich seufzend deine zuckerfreien Bio-Dinkel-Kekse streichelst?

Im Kontext Sport denkst du vielleicht an die alten DDR-Methoden, oder Bilder von kleinen Mädchen die schon täglich 5 Stunden trainieren, damit sie in 10 Jahren Spitzenleistungen in der rhythmischen Sportgymnastik erreichen.

Disziplin wird bei uns meistens negativ gesehen. Kaum eine Grabrede in der es heißt: Er war sowas von diszipliniert … oder … bis zum Schluss war ihm die Disziplin wichtig. Noch nie gehört. Auch keiner der sich „Disziplin“ tätowieren lässt – Freiheit, Friede, Liebe, Delphine ja, aber Disziplin hab ich noch nie gesehn, du? Oder liebevoll mit Kreuzstich aufs Autopolsterl gestickt … „komm gut heim“ war gestern – „Disziplin“ ist heute – hipp – wär doch mal was anderes …

Für mich ist Disziplin notwendig, um einerseits seine Ziele und Freiheit zu erreichen und andererseits Erfüllung zu erfahren.

„Freiheit bedeutet die Disziplin zu haben, das umzusetzen, was ich mir vornehme!“ sagt B. S.. Auch ein schöner Spruch, ich weiß leider nicht von wem der ist: Disziplin frisst Talent zum Frühstück … oder … den Anfang macht die Idee – das Ende die Disziplin! Und mein absoluter Liebling: Disziplin ist die Fähigkeit sich zu merken, was man will !

Disziplin zu haben um etwas zu erreichen, ist etwas sehr Schönes und es ist der Weg, den du konsequent umsetzt, um dein Ziel zu erreichen, der dir Sinn gibt! Es wird sehr oft vom Sinn im Leben gesprochen. Ich finde dieser Sinn ist das, was ich mein WARUM nenne. Sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Dabei geht es nicht um Höchstleistung. Es geht um deinen Weg. Was heißt aber das jetzt für dich? Disziplin gibt dir Freiheit! Es gibt dir die Freiheit Ziele zu erreichen, die du dir vorgenommen hast. Die Freiheit jeden Tag an dir und deinen Zielen zu arbeiten und damit deinem ganz persönlichen WARUM näher zu kommen.

Warum fällt es uns (ja, ich geb es zu, auch mir hin und wieder) so schwer, diszipliniert zu sein?

Tun wir mal was für unsere Bildung und klugscheißern wir ein bisschen: Diesbezüglich stehen sich wohl 2 Lager gegenüber. Und zwar im einen die des Hendonismus (von „hēdonḗ“, altgriechisch für: Freude, Vergnügen, Lust) und die des Eudaimonismus (von „eudaimonía“, altgriechisch für: einen guten Geist habend). Weißt du natürlich, wollte ich nur nochmal kurz erwähnt haben. Für einen Hendunisten ist das Genussvolle, das Freudige am Leben das oberste Gebot seines Daseins. Zum Unterschied der Eudaimonist, dem der Sinn des Lebens, das heißt sein Handeln, wichtiger ist.

Für ihn zählt ein sinnvoller und tugendhafter Lebenswandel. Er strebt nach Selbstvervollkommnung. Klingt jetzt ein bisschen nicht ganz so attraktiv, aber es gibt auch Vorteile: Das Problem der Hendonisten ist, dass die ständige Befriedigung der Lust meist nur kurzfristig anhält und schon will man wieder was Neues und vor allem mehr (siehe Dragee-Keksi-Werbung … wenn ich nur aufhören könnt – typisch Hendonisten-Werbung). Der Vorteil der Eudaimonisten: Die Befriedigung ist längerfristig und nachhaltiger (also Grün-Wähler Klientel, Birkenstockfraktion und Wachstuch-Verwender), weil man stolz auf etwas zurückblicken kann und auch so zu seiner persönlichen Entwicklung beiträgt (siehe Dalai Lama und Jesus) …

Warum kann dieses erworbene Wissen jetzt sinnvoll sein für uns und unser gemeinsames Training: Nun ja, durch unsere inneren Stimmen – sehr oft Glaubenssätze (mit den schönen Dingern wir uns auch beschäftigen– da kannst du dich schon drauf freuen – mein Lieblingsthema 😉 aber auch Stimmen von außen, die ja beim einen mehr und beim anderen weniger oft mit uns sprechen (bei mehr als 5 solltest du jedoch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, zumal wenn sie beginnen durcheinander zu reden und unterschiedlicher Meinung sind …) die „gönn dir doch einmal etwas, morgen ist auch noch ein Tag, darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an“ … auf der einen Seite und „es kommt auf alles an, das sollst du jetzt nicht, das ist verboten“… auf der anderen Seite von sich geben, sind wir ständig in einem Zwiegespräch, also in einem Konflikt mit uns selbst.

Meine Lösung: Lebe beides! Lebe das „volle Leben“ wie die positive Psychologie sagt. (Nebenbei: Ich hasse positive Psychologie, aber hier hat sie wohl ein ganz kleines bisschen recht!) Und ganz wichtig dabei: Aufpassen : GAAAANZ WICHTIG (ich schreibs lieber groß): Ohne Reue, ohne schlechtes Gewissen, ohne kritische Stimmen im Kopf und Zeigefingerbild im Hirn … dann kommen wieder Zeiten der Disziplin, des konsequenten Trainings, des genauen Hinschauens auf was mir guttut und was nicht. Und das ganze bitteschön auch noch einem gesunden, sinnvollen und effizienten Verteilerschlüssel. Also nix da mit jeden 1. Montag im Monat ist Training und den Rest der Zeit ist chillen und Chips am Sofa Zeit 😉

Gerade in einem Trainingsjahr gibt es Zeiten, da wird gar nichts trainiert und Urlaub gemacht (Jaja, da liest du richtig! Selbstverständlich werde ich als Trainer auch dafür bezahlt – nur damit das von vorneherein klar ist – schließlich sag ich dir ja auch: Jetzt ist Urlaub, jetzt wird gar nichts gemacht …

Dann gibt es Zeiten ,da wird viel gearbeitet oder trainiert, und dann gibt es Zeiten dazwischen. Gib allen Teilen und Stimmen ausreichend Raum. Wenn du Urlaub machst, dann machst du Urlaub, mit allem was dazu gehört. Mit faulenzen, lange schlafen, Eis und Bier und was auch immer … Und wenn du dich auf ein Rennen vorbereitest gibst du wiederum deinem WARUM und dem Sinn dahinter Raum. Belohne dich nach einer guten Arbeits- oder Trainingswoche mit etwas, das du gern tust, Essen das jetzt nicht gerade am Trainings-Speiseplan steht oder einem schönen kühlen Bier! Wie wäre es mal mit einer schönen Massage oder einem Fußpflegetermin? (Ja, die nehmen auch Männer, ich habs schon ausprobiert !!!)

Belohne dich selbst für deine Disziplin. Wenn du jedoch, wie schon Anfangs erwähnt, Disziplin als etwas positives sehen kannst und den Verzicht nicht als etwas negatives, das dir etwas wegnimmt sondern vielmehr etwas, das dir viel mehr gibt und dich weiterbringt, dann wird dir Disziplin mit der Zeit immer leichter fallen.

Aufgabe für heute:

Was war deine erste Reaktion auf Disziplin? Am besten aufschreiben. Welche Bilder hattest du sofort im Kopf. Was verbindest du damit. Was sind deine bisherigen Erfahrungen mit Disziplin.

Warum ist das wichtig? Ein Athlet von mir hatte immer Probleme mit der Ernährung und folglich dadurch ein paar Kilo zu viel, was ihn als Radfahrer am Berg etwas bremste. Als ich ihn fragte welches Verhältnis er zur Disziplin hätte, erzählte er mir, dass er als Jugendlicher einmal in einem Zenkloster war und dort von früh bis spät meditierte und auch mit niemandem sprechen durfte! Dh. seit damals war sein Verständnis von Disziplin gleichgesetzt mit Selbstgeißelung. Als wir aber sein Gehirn einmal darüber nachdenken ließen, dass es das nicht sein muss, und „Disziplin“ auch keine Geißelung ist, und welche Vorteile und welchen Gewinn er mit etwas Disziplin erreichen kann, hat es in ihm schon eine Kerbe hinterlassen!

Tja ….Weißt du wieso die Fitnessstudios im Jänner und Februar voll und danach wieder leer sind? Die Leute wollen mehr Sport treiben und konsequenter sein. Nach zwei Monaten wissen sie es aber nicht mehr Warum und dann gehen sie auch nicht mehr hin!

Ich habe vorher vom Sinn geschrieben. Wenn es einen Sinn im Leben gibt dann sehe ich das recht pragmatisch: Es geht um Erfahrungen zu machen, dh. etwas zu erleben (ein Abenteuer oder was auch immer), und Entwicklung und um Nix aber auch für einen einzelnen um Alles! Vielleicht hilft uns da ein wenig Ehrlichkeit ein wenig: Wir leben in einem der schönsten Länder der Welt, können tun und lassen was wir wollen (Ich kann deinen inneren Kritiker schon hören), und haben auch alles! Aber warum sind wir dann so unzufrieden?

Sport, vor allem Ausdauersport in der Natur mit Menschen die ich gern hab oder auch allein, eignet sich hervorragend für genau diese Dinge. Solche Abenteuer die meine Sportskanonen machen und auch ihre Ziele geben diesen 4 Dingen eine Form. Du kannst dir das so vorstellen: Du willst Wasser trinken und deinen Durst löschen. Dazu nimmst du ein Glas um daraus zu trinken. Dein Durst sind dabei die Bedürfnisse, Dinge, Erfahrungen und Abenteuer die du erleben oder lernen willst. Sport und dein Ziel sind das Glas und geben dem ganzen eine Form! Mir war lang nicht bewusst was ich da eigentlich für einen coolen Job als Sportwissenschafter und Trainer habe, Menschen genau dabei zu unterstützen und es ihnen auch zu ermöglichen.

Wenn du dich ein wenig magst, (nur ein wenig, wir wollen doch nicht gleich zum Egoisten mutieren)), dich ein wenig wichtig und auch die Verantwortung für dich und dein Handeln nimmst, weißt, warum du das machst was du da machst und dieses Warum dich in deinen Bann zieht, wird sich die Frage nach Disziplin auch nicht mehr stellen! Und wenn ich dir etwas versprechen kann, dann das!

Dein Andreas

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